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08.07.2018, 18:53 Uhr

Rat der Stadt Marl beschließt Bebauungsplan für neue Yunus Emre Moschee an der Sickingmühler Straße

CDU verlangt Verkehrsgutachten und Verbot des Ezan-Rufs

Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Marl in der Sitzung am 5.7.2018 für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan für eine große Moschee an der Sickingmühler Straße gestimmt.

Die CDU erwartet bedingt durch die Größe der Moschee mit 200 Parkplätzen ein großes Mehr an PKWs und dadurch verursacht Verkehrsprobleme, da der Verkehr nicht ausreichend gelenkt werden kann. Wir fordern daher vorsorglich ein Verkehrsgutachten. Dieses wurde aber von der Verwaltung vom Tisch gewischt bzw. als nicht notwendig erachtet.

Das bereits jetzt durch Neuansiedlung bedingte erhöhte Verkehrsaufkommen mit Staus und unfallträchtigen Verkehrssituationen in den Bereichen Gewerbegebiet Zechenstraße/Sickingmühler Straße und Dümmer Weg belastet die dort ansässigen Einzelhändler und anwohnende Bürger.

Die Stadt tat bisher nichts dagegen.

Die CDU wird die Entwicklung des Moscheebaus und des Verkehrs beobachten und zu gegebener Zeit  Verbesserungsvorschläge einreichen.

Ferner wurde die Verwaltung vom Rat beauftragt, in dem noch zu beschließenden Durchführungsvertrag zu regeln, dass vom Minarett aus kein Ezan-Ruf erfolgt - weder elektronisch verstärkt noch durch menschliche Stimme. Das Minarett soll darüber hinaus nicht begehbar sein. Weiterhin klärt die Verwaltung, welche Nachfolgenutzung am bestehenden Standort geplant ist – auch hierzu ist eine entsprechende Regelung im Durchführungsvertrag aufzunehmen.