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News
25.02.2019, 13:50 Uhr
CDU fordert mehr Geld für den Straßenbau in Marl
Mit Blick auf die seit Jahren vernachlässigten Straßen, Geh- und Radwege in Marl und die aktuellen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger in einer Aktion der Marler Zeitung reagiert nun die Marler CDU. Ihr Stadtverbandsvorsitzender Thomas Terhorst fordert in einer Pressemeldung eine Überprüfung und Aktualisierung der Straßensanierungsliste sowie eine deutliche Erhöhung der städtischen Mittel im Straßenbau in den kommenden Jahren.
Thomas Terhorst: „Nicht erst seit der Leseraktion der Marler Zeitung ist der schlechte Zustand unserer Straßen-, Geh- und Radwege in Marl bekannt. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger beinhalten jedoch sehr stichhaltige Anregungen zu unterschiedlichen Stellen in Marl, die Anlass geben die vor Jahren verabschiedete Straßensanierungsliste neu zu überarbeiten!" Während diese Liste noch Maßnahmen enthielte, die bereits abgeschlossen seien, wie der Ovelheider Weg, oder sich bereits in der Umsetzung befänden, wie die Brassert- und Heyerhoffstraße, fehlten hier jedoch kaputte Straßen, wie die Gaußstraße, die mit am häufigsten von den Lesern genannt wurde. Auch weniger genannte Straßen, wie die Dormagener Straße, Kampstraße oder Max-Planck-Straße, seien in einem unzumutbaren und gefährlichen Zustand.
Klar müsse jedem sein, dass die Stadt für die Sanierung von Straßen mehr Geld zur Verfügung stellen müsse, so Terhorst weiter. Die im Haushalt zur Verfügung stehenden Mittel von ursprünglich 500.000 Euro seien hierfür deutlich zu wenig. Der gemeinsam mit weiteren Fraktionen verabschiedete Beschluss der CDU zur Erhöhung um 200.000 Euro für Geh- und Radwege kann nur der erste Schritt in die richtige Richtung sein. In den kommenden Haushaltsberatungen müsse sichtbar sein, dass das Geld nicht nur in die Großprojekte unserer Stadt, wie die Rathaussanierung, sondern auch in die Sanierung der Straßen vor der Haustür fließt, wiederholt der CDU Vorsitzende seine Forderung auch für die "kleineren" Projekte mehr Geld zur Verfügung zu stellen.
Klar sei aus Sicht der CDU auch, dass für die Sanierung der Straßen in Marl nicht der Bürger über Straßenausbaubeiträge die Zeche zahlen soll. Aus diesem Grund unterstützt die Marler CDU die Initiative des Steuerzahlerbundes zur Abschaffung der genannten Beiträge und sammelt wie das Lenkerbecker Ratsmitglied Uwe Göddenhenrich fleißig Unterschriften. Die Unterschriftenaktion läuft noch bis zum 30. März 2019.