CDU-Stadtverband Marl

Eine bundesweite Erfolgsgeschichte – CDU Marl informiert sich über Industriepark Dorsten/Marl

Aktion vor Ort

Bereits 1997 begannen die ersten Gespräche zur Errichtung des heutigen Industrieparks Dorsten/Marl. Heute, rund 20 Jahre später, erstreckt sich die interkommunale Industriefläche auf 70 ha.

Ursprünglich war auf der Fläche des jetzigen Industrieparks ein Steinkohlekraftwerk der STEAG geplant, wofür seit 1977 die Grundstücke erworben wurden. Diese Planung wurde Mitte der 90er Jahre aufgegeben. Aufgrund der bereits vorhandenen Industriestandorte in Dorsten-Ost und Marl-Frentrop bot sich die interkommunale Entwicklung an, an der die STEAG als wichtiger Partner mitwirkte. So entstand der erste interkommunale Industriepark Westfalens. Die Erschließungsmaßnahmen fanden zwischen 2001 und Ende 2004 statt und kosteten rund 13,7 Mio. €. Die 70 ha große Fläche teilt sich zu fast gleich großen Teilen auf die beiden Städte Marl und Dorsten auf. Aus diesem Grund wurde auch in der Grundsatzvereinbarung der Projektträger festgehalten, dass die Gewerbesteuereinnahmen auf die beiden Städte aufgeteilt werden.

Mittlerweile sind dort 20 Unternehmen ansässig, die rund 1.700 Arbeitsplätze bieten. Somit ist der Industriepark nun komplett vermarktet. „Die Ansiedlung großer Unternehmen in unserer Stadt bedeutet nicht nur die Stärkung der Region, sondern schafft gleichzeitig auch einen Ausgleich zur Schließung der Zechen“ fasst Thomas Terhorst, CDU-Stadtverbandsvorsitzender, das Projekt Industriepark Dorsten/Marl zusammen. Erfreulich sei auch, dass weiterhin mit einer deutlich wachsenden Anzahl von Arbeitsplätzen zu rechnen sei, da viele Unternehmen, wie die zur Bertelsmann-Gruppe gehörende Arvato, ihre Ausbaupotentiale noch nicht vollständig ausgeschöpft haben, so Terhorst weiter.