CDU-Stadtverband Marl

Kultur ist wichtig für unsere Stadt

„Mit Politik kann man keine Kultur machen,
aber vielleicht kann man mit Kultur Politik machen.“ - Theodor Heuss
 

Mit diesen Worten hat bereits Theodor Heuss festgestellt, dass der kulturelle Bereich einer Stadt nicht allein durch Politiker und Verwaltungsmitarbeiter zu gestalten ist.
Der kulturelle Meinungs- und Gedankenaustausch der CDU Marl setzte daher genau den richtigen Rahmen, um die Ideen, Anregungen, Wünsche aber auch Kritik der Kulturschaffenden in Marl mit in die politische Arbeit einzubinden.

 

Die Ergebnisse des Abends werden Mitte des Jahres auf dem Kulturparteitag der CDU einfließen. Eines der wichtigen kulturellen Themen in diesem Jahr ist der Umzug des Skulpturenmuseums. Karl-Heinz Dargel, Fraktionsvorsitzender und Kulturausschussvorsitzender, stellte hierzu die wichtigsten Punkte sowie die Position der CDU Fraktion vor: „Ziel der CDU Marl ist Kultur für den Bürger und mit den Bürgern zu gestalten, dabei muss es ein gutes Nebeneinander von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Kulturschaffenden geben“.
Im Anschluss an die Kurzvorstellung der Kulturthemen führte Peter Gesser, kulturpolitischer Sprecher und Moderator der Veranstaltung, durch den Abend.

Deutlich wurde, dass der Internetauftritt der städtischen Kultureinrichtungen einen hohen Handlungsbedarf bei der Stadt aufweist.
Zu Zeiten der Digitalisierung ist das Medium Internet als Informationsquelle für den Bürger die Hauptanlaufstelle. Hier sind ein einfach zu bedienender Veranstaltungskalender sowie eine generelle Möglichkeit der Vorstellung von Kulturschaffenden unerlässlich. Dieses Thema müsste dann auch in Richtung sozialer Medien weitergedacht werden.

Kulturelle Breite und Spitzenförderung (Städtische Einrichtungen)

Das Hauptanliegen der Kulturschaffenden liegt jedoch bei der Bewerbung von Veranstaltungen, Organisation von Räumlichkeiten und Netzwerkbildung untereinander. Hier ist die Stadt gefragt. „Sinnvoll wäre es, wenn Veranstaltungen die im Theater stattfinden, auch im Theaterprogramm aufgeführt werden“ so Tobias Dalhof, Leiter des Akkordeon Orchesters ArtAcca. So wird nicht nur ein größerer Interessenskreis erreicht, sondern auch Terminüberschneidungen können vermieden oder zu mindestens koordiniert werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt liegt in der finanziellen Unterstützung durch die Stadt. Hierzu zählt die Höhe der Miete des Theaters, aber auch Standgebühren bei Veranstaltungen wie dem Weinfest. „Die Stadt sollte nicht an den ehrenamtlich Tätigen verdienen“, so Volker Zwetschke.
Der Einsatz eines Kulturkoordinators wäre sicherlich die Lösung vieler Probleme. Ob dies mit der finanziellen Lage der Stadt umsetzbar ist, ist jedoch fraglich.
Die lange Liste der Anregungen durch die Kulturschaffenden wird in den kommenden Monaten ein zentrales Thema für die CDU Marl sein. „Ich denke der intensive Gedankenaustausch mit den Menschen die direkt am Thema sind, bildet für uns eine gute Basis in der Diskussion zum Kulturprogramm der CDU. Kulturelle Breitenförderung für die ehrenamtlichen Kulturschaffenden muss einen hohen Stellenwert in der Marler Kulturpolitik erhalten. Bei einigen Themen besteht sofortiger Handlungsbedarf. Diese gilt es jetzt anzupacken“, so Thomas Terhorst, CDU Stadtverbandsvorsitzender.